BDEW

Subscribe to BDEW Feed
BDEW Presseinformationen
Aktualisiert: vor 12 Stunden 51 Minuten

BDEW zur Sitzung des Europäischen Rates: -- Einigung ist ein wichtiges Signal für Klimakonferenz -- Müller: Senkung der CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent positives Ergebnis / Marktwirtschaftlicher Ansatz bei Energiesicherheitsstrategie richtig

24. Oktober 2014 - 11:40
Der Europäische Rat hat in der Nacht über die Klima- und Energiepolitik für das Jahr 2030 und die künftige Energiesicherheitsstrategie der Europäischen Union beraten. "Die Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs ist ein positives Ergebnis. Das vereinbarte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu senken, ist ambitioniert und ein wichtiges Signal für die internationale Klimakonferenz 2015 in Paris. Die EU wird ihrer Vorreiterrolle beim Klimaschutz damit wieder gerecht. Gleichzeitig erhält die Energiewirtschaft mehr Planungssicherheit für Investitionen, die nach dem Jahr 2020 vorgesehen sind. Die noch offenen Fragen müssen allerdings schnellstmöglich geklärt werden. In der Folge sollten nun auch die Verhandlungen zur Reform des europäischen Emissionshandels zügig zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

BDEW zur Sitzung des Europäischen Rates: -- Einigung ist ein wichtiges Signal für Klimakonferenz -- Müller: Senkung der CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent positives Ergebnis / Marktwirtschaftlicher Ansatz bei Energiesicherheitsstrategie richtig

24. Oktober 2014 - 11:40
Der Europäische Rat hat in der Nacht über die Klima- und Energiepolitik für das Jahr 2030 und die künftige Energiesicherheitsstrategie der Europäischen Union beraten. "Die Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs ist ein positives Ergebnis. Das vereinbarte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu senken, ist ambitioniert und ein wichtiges Signal für die internationale Klimakonferenz 2015 in Paris. Die EU wird ihrer Vorreiterrolle beim Klimaschutz damit wieder gerecht. Gleichzeitig erhält die Energiewirtschaft mehr Planungssicherheit für Investitionen, die nach dem Jahr 2020 vorgesehen sind. Die noch offenen Fragen müssen allerdings schnellstmöglich geklärt werden. In der Folge sollten nun auch die Verhandlungen zur Reform des europäischen Emissionshandels zügig zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Gas- und Stromverbrauch 1. bis 3. Quartal 2014: -- Strom- und Gasverbrauch rückläufig -- Erdgasverbrauch sank um 18 Prozent / Erneuerbare Energien decken zu 28 Prozent den Stromverbrauch Deutschlands

23. Oktober 2014 - 9:49
Aufgrund der milden Witterung ist der Gasverbrauch in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um rund 18 Prozent gesunken. Ebenfalls rückläufig ist der Stromverbrauch, der in den ersten neun Monaten 2014 um etwa vier Prozent sank. Das geht aus neuen, vorläufigen Zahlen hervor, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelt hat.

Gas- und Stromverbrauch 1. bis 3. Quartal 2014: -- Strom- und Gasverbrauch rückläufig -- Erdgasverbrauch sank um 18 Prozent / Erneuerbare Energien decken zu 28 Prozent den Stromverbrauch Deutschlands

23. Oktober 2014 - 9:49
Aufgrund der milden Witterung ist der Gasverbrauch in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um rund 18 Prozent gesunken. Ebenfalls rückläufig ist der Stromverbrauch, der in den ersten neun Monaten 2014 um etwa vier Prozent sank. Das geht aus neuen, vorläufigen Zahlen hervor, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelt hat.

Entwicklung von Investitionen und Gebühren der Abwasserwirtschaft: -- Abwasserwirtschaft investiert 4,6 Milliarden Euro - nur geringer Anstieg der Grundgebühren -- Trend zu rückläufigen Abwassermengen erfordert Änderung der Gebührenstruktur / Neue…

22. Oktober 2014 - 9:44
Berlin, 22. Oktober 2014 - Die Abwasserwirtschaft in Deutschland hat im Jahr 2013 insgesamt rund 4,6 Milliarden Euro investiert. Zugleich weist die Entwicklung der Grundgebühren eine hohe Konstanz auf: Zwischen 2011 und 2013 sind die Grundgebühren für die Abwasserentsorgung in Privathaushalten um lediglich 1,76 Euro auf durchschnittlich 65,15 Euro pro Haushalt und Jahr gestiegen.

Entwicklung von Investitionen und Gebühren der Abwasserwirtschaft: -- Abwasserwirtschaft investiert 4,6 Milliarden Euro - nur geringer Anstieg der Grundgebühren -- Trend zu rückläufigen Abwassermengen erfordert Änderung der Gebührenstruktur / Neue…

22. Oktober 2014 - 9:44
Berlin, 22. Oktober 2014 - Die Abwasserwirtschaft in Deutschland hat im Jahr 2013 insgesamt rund 4,6 Milliarden Euro investiert. Zugleich weist die Entwicklung der Grundgebühren eine hohe Konstanz auf: Zwischen 2011 und 2013 sind die Grundgebühren für die Abwasserentsorgung in Privathaushalten um lediglich 1,76 Euro auf durchschnittlich 65,15 Euro pro Haushalt und Jahr gestiegen.

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zu den EU-Stresstests zur Gasversorgungssicherheit --

17. Oktober 2014 - 11:58
Zur Veröffentlichung der EU-Stresstests zur Gasversorgungssicherheit in Europa erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zu den EU-Stresstests zur Gasversorgungssicherheit --

17. Oktober 2014 - 11:58
Zur Veröffentlichung der EU-Stresstests zur Gasversorgungssicherheit in Europa erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

BDEW zur Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015: -- Unterschiedliche Faktoren beeinflussen Strompreise -- In vielen Regionen steigende Netzentgelte absehbar / Von Vertriebsunternehmen beinflussbarer Strompreisanteil bei nur noch rund 25 Prozent

15. Oktober 2014 - 11:06
"Dass die EEG-Umlage geringfügig sinkt, ist erfreulich. Der damit verbundene Entlastungseffekt für die Verbraucher ist jedoch leider nur gering. Aus der künftigen Höhe der EEG-Umlage allein lässt sich zudem keine generelle Prognose über die kurzfristige Preisentwicklung ableiten. Zahlreiche weitere Faktoren beeinflussen den Strompreis. In vielen Regionen muss beispielsweise mit weiter steigenden Netzentgelten gerechnet werden", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute anlässlich der Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015. Die Umlage sinkt im kommenden Jahr erstmals geringfügig von 6,24 Cent pro Kilowattstunde Strom auf 6,17 Cent/kWh - ein Rückgang um gerade einmal 1,1 Prozent. Allerdings stehe die künftige Höhe weiterer staatlicher Umlagen wie beispielsweise der Umlage für abschaltbare Lasten noch nicht fest.

BDEW zur heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015: -- Unterschiedliche Faktoren beeinflussen Strompreise -- In vielen Regionen steigende Netzentgelte absehbar / Von Vertriebsunternehmen beinflussbarer Strompreisanteil bei nur noch rund 25 Prozent

15. Oktober 2014 - 11:06
"Dass die EEG-Umlage geringfügig sinkt, ist erfreulich. Der damit verbundene Entlastungseffekt für die Verbraucher ist jedoch leider nur gering. Aus der künftigen Höhe der EEG-Umlage allein lässt sich zudem keine generelle Prognose über die kurzfristige Preisentwicklung ableiten. Zahlreiche weitere Faktoren beeinflussen den Strompreis. In vielen Regionen muss beispielsweise mit weiter steigenden Netzentgelten gerechnet werden", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute anlässlich der Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015. Die Umlage sinkt im kommenden Jahr erstmals geringfügig von 6,24 Cent pro Kilowattstunde Strom auf 6,17 Cent/kWh - ein Rückgang um gerade einmal 1,1 Prozent. Allerdings stehe die künftige Höhe weiterer staatlicher Umlagen wie beispielsweise der Umlage für abschaltbare Lasten noch nicht fest.

BDEW zur Mitteilung der EU-Kommission zum Energiebinnenmarkt: -- Energiebinnenmarkt muss endlich konsequent umgesetzt werden -- Weitere Schritte zur Vollendung des Binnenmarktes erforderlich / Reform des Strommarktdesigns ist eine europäische…

13. Oktober 2014 - 12:59
Die Mitteilung der Europäischen Kommission zeigt aus Sicht der Energiewirtschaft deutlich, dass weitere Schritte notwendig sind, um den Binnenmarkt für Energie zu vollenden. "In vielen Mitgliedstaaten sind die Binnenmarktregeln leider noch immer nicht konsequent umgesetzt. So werden die Endkundenpreise zum Teil noch immer staatlich gedeckelt, gleichzeitig mangelt es an einer Öffnung für den Wettbewerb. Dies benachteiligt die deutsche Energiewirtschaft", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Daneben sieht die Kommission auch wichtige Erfolge für die Fortentwicklung des Binnenmarktes für Energie etwa im Bereich der Kopplung der Energiegroßhandelsmärkte oder der Steigerung des Wettbewerbs in Deutschland.

BDEW zur Mitteilung der EU-Kommission zum Energiebinnenmarkt: -- Energiebinnenmarkt muss endlich konsequent umgesetzt werden -- Weitere Schritte zur Vollendung des Binnenmarktes erforderlich / Reform des Strommarktdesigns ist eine europäische…

13. Oktober 2014 - 12:59
Die Mitteilung der Europäischen Kommission zeigt aus Sicht der Energiewirtschaft deutlich, dass weitere Schritte notwendig sind, um den Binnenmarkt für Energie zu vollenden. "In vielen Mitgliedstaaten sind die Binnenmarktregeln leider noch immer nicht konsequent umgesetzt. So werden die Endkundenpreise zum Teil noch immer staatlich gedeckelt, gleichzeitig mangelt es an einer Öffnung für den Wettbewerb. Dies benachteiligt die deutsche Energiewirtschaft", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Daneben sieht die Kommission auch wichtige Erfolge für die Fortentwicklung des Binnenmarktes für Energie etwa im Bereich der Kopplung der Energiegroßhandelsmärkte oder der Steigerung des Wettbewerbs in Deutschland.

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zum ver.di-Aktionstag "Kapazitätsmarkt und KWK" am 8. Oktober 2014 --

6. Oktober 2014 - 11:09
Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt zum bundesweiten ver.di-Aktionstag "Kapazitätsmarkt und Kraft-Wärme-Kopplung" (KWK) am 8. Oktober 2014:

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zum ver.di-Aktionstag "Kapazitätsmarkt und KWK" am 8. Oktober 2014 --

6. Oktober 2014 - 11:09
Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt zum bundesweiten ver.di-Aktionstag "Kapazitätsmarkt und Kraft-Wärme-Kopplung" (KWK) am 8. Oktober 2014:

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zur Evaluierungsstudie zur Kraft-Wärme-Kopplung des Bundeswirtschaftsministeriums --

2. Oktober 2014 - 12:58
Mit einiger Verzögerung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) heute die Evaluierungsstudie zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) veröffentlicht. Neben dem eigentlichen Monitoring-Bericht zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) umfasst die Studie eine laut EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) durchzuführende KWK-Potenzialanalyse sowie die Untersuchung über die Rolle der KWK im zukünftigen Energiesystem. Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt im Hinblick auf die bevorstehende Novelle des KWK-G:

Statement für die Presse: -- Hildegard Müller zur Evaluierungsstudie zur Kraft-Wärme-Kopplung des Bundeswirtschaftsministeriums --

2. Oktober 2014 - 12:58
Mit einiger Verzögerung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) heute die Evaluierungsstudie zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) veröffentlicht. Neben dem eigentlichen Monitoring-Bericht zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) umfasst die Studie eine laut EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) durchzuführende KWK-Potenzialanalyse sowie die Untersuchung über die Rolle der KWK im zukünftigen Energiesystem. Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt im Hinblick auf die bevorstehende Novelle des KWK-G:

BDEW zur gasfachlichen Aussprachetagung 2014: -- Erdgas im Gebäudebestand und Neubau Nummer eins -- 1. Halbjahr 2014: Fast die Hälfte aller Bauherren setzt auf Erdgas / Versorgungssicherheit: Gaswirtschaft geht "gut gerüstet" in die Heizperiode

30. September 2014 - 11:33
Erdgas bleibt Nummer eins bei den Heizungssystemen in Deutschland. Fast die Hälfte aller Wohnungsneubauten (49,4 Prozent) wurde im ersten Halbjahr 2014 mit einer Erdgasheizung ausgestattet. Auch im Gebäudebestand ist Erdgas weiterhin beliebt: Die überwiegende Mehrheit (49,2 Prozent) der insgesamt 40,8 Millionen Wohnungen wurden in 2013 mit Erdgas beheizt. Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf Basis vorläufiger Zahlen heute zum Auftakt der gasfachlichen Aussprachetagung (gat) 2014 in Karlsruhe mit. "Damit bestätigen sich erneut Studien-Ergebnisse, wonach Erdgas bei den Kunden sowohl ein gutes Preis- als auch ein gutes Umweltimage hat", sagte Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

BDEW zur gasfachlichen Aussprachetagung 2014: -- Erdgas im Gebäudebestand und Neubau Nummer eins -- 1. Halbjahr 2014: Fast die Hälfte aller Bauherren setzt auf Erdgas / Versorgungssicherheit: Gaswirtschaft geht "gut gerüstet" in die Heizperiode

30. September 2014 - 11:33
Erdgas bleibt Nummer eins bei den Heizungssystemen in Deutschland. Fast die Hälfte aller Wohnungsneubauten (49,4 Prozent) wurde im ersten Halbjahr 2014 mit einer Erdgasheizung ausgestattet. Auch im Gebäudebestand ist Erdgas weiterhin beliebt: Die überwiegende Mehrheit (49,2 Prozent) der insgesamt 40,8 Millionen Wohnungen wurden in 2013 mit Erdgas beheizt. Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf Basis vorläufiger Zahlen heute zum Auftakt der gasfachlichen Aussprachetagung (gat) 2014 in Karlsruhe mit. "Damit bestätigen sich erneut Studien-Ergebnisse, wonach Erdgas bei den Kunden sowohl ein gutes Preis- als auch ein gutes Umweltimage hat", sagte Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

BDEW zur wasserfachlichen Aussprachetagung 2014 in Karlsruhe: -- Nitratbelastung: Wasserwirtschaft fordert konsequente Regelungen in Dünge-Verordnung -- Verlegung von Breitbandkabeln: Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss Priorität haben

29. September 2014 - 11:20
"Wir sehen mit großer Sorge, dass aktuell die Nitratbelastungen des Grundwassers aufgrund der Dünge-Praxis der Landwirtschaft in vielen Einzugsgebieten von Trinkwassergewinnungsanlagen steigen. Die Düngeverordnung als das zentrale Instrument zur Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie wird ihrer wesentlichen Zielsetzung damit nicht gerecht", sagte Jörg Simon, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser auf der wasserfachlichen Aussprachetagung 2014 in Karlsruhe. "Wir brauchen eine Novelle dieser Verordnung, die ihren Namen tatsächlich verdient. Wir haben deshalb gemeinsam mit den weiteren wasserwirtschaftlichen Verbänden auf wesentliche Aspekte einer neuen Verordnung hingewiesen: Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Einhaltung des 50 mg pro Liter Grenzwertes im Grundwasser. Wird er nicht erreicht, darf es keine Karenz geben: Es kann dann nur noch ein Düngestopp folgen. Erforderlich ist es, an der Verschmutzungsquelle anzusetzen, statt aus den Wasserwerken Reparaturbetriebe zum Ausgleich von Verunreinigungen durch Dritte zu machen."

BDEW zur wasserfachlichen Aussprachetagung 2014 in Karlsruhe: -- Nitratbelastung: Wasserwirtschaft fordert konsequente Regelungen in Dünge-Verordnung -- Verlegung von Breitbandkabeln: Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss Priorität haben

29. September 2014 - 11:20
"Wir sehen mit großer Sorge, dass aktuell die Nitratbelastungen des Grundwassers aufgrund der Dünge-Praxis der Landwirtschaft in vielen Einzugsgebieten von Trinkwassergewinnungsanlagen steigen. Die Düngeverordnung als das zentrale Instrument zur Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie wird ihrer wesentlichen Zielsetzung damit nicht gerecht", sagte Jörg Simon, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser auf der wasserfachlichen Aussprachetagung 2014 in Karlsruhe. "Wir brauchen eine Novelle dieser Verordnung, die ihren Namen tatsächlich verdient. Wir haben deshalb gemeinsam mit den weiteren wasserwirtschaftlichen Verbänden auf wesentliche Aspekte einer neuen Verordnung hingewiesen: Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Einhaltung des 50 mg pro Liter Grenzwertes im Grundwasser. Wird er nicht erreicht, darf es keine Karenz geben: Es kann dann nur noch ein Düngestopp folgen. Erforderlich ist es, an der Verschmutzungsquelle anzusetzen, statt aus den Wasserwerken Reparaturbetriebe zum Ausgleich von Verunreinigungen durch Dritte zu machen."

Seiten